Von außen wird ständig suggeriert, dass wir unsere Bestleistungen nonstop steigern müssen, um im Sinne von Karriere weiterzukommen. Mehr und mehr Führungskräfte fühlen sich unzulänglich oder unter Druck, immer noch was draufzusetzen.

Zu den Führungsaufgaben gehört es immer wieder, auch unangenehme Themen angehen oder kommunizieren zu müssen. Egal ob es sich beispielsweise um das Verkünden organisatorischer Veränderungen oder die Besprechung ungenügender Leistungen von Mitarbeitenden geht oder – im schlimmsten Fall – auch mal um die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses: der Mensch, der in der Rolle der Führungskraft agiert, gerät nicht nur in diesen Themen in ein inneres Dilemma.

Eine andere Gruppe von Naturwissenschaftler wünscht sich zwar nicht die unangenehmen Themen (wer will das schon freiwillig?), möchte aber endlich loslegen: Berufs-Starter, frisch und hochqualifiziert von der Uni, scheinen nie die Voraussetzungen zu erfüllen, die eine Stelle fordert, um die sie sich bewerben.

Und obwohl es scheint, als hätten weibliche Führungskräfte in Naturwissenschaft + Technik vielfach einen leichteren Zugang zu den unangenehmen Seiten der Rolle einer Führungskraft, haben sie abgelaufene Sohlen von den Extrameilen, die sie gehen, ohne wirklich beruflich vorwärtszukommen.

Es ist nicht mein ureigenstes Beratungsthema, dennoch bin ich im Rahmen meiner Aufträge sehr häufig mit diesen Situationen konfrontiert und werde um Rat gebeten. Darum habe ich mich entschlossen, die Karriereberatung für diese Aspekte in meine Leistungspalette aufzunehmen.

Zählen Sie bei diesen Angeboten auf meine Expertise als

  • langjährig erfahrene Führungskraft im Qualitätsmanagement
  • Psychodynamischer Coach SYNCHRONIZING®
  • Barbara Sher-Coach

und auf meine fordernde und fördernde Persönlichkeit, die Sie in diesen Themen mitunter unbequeme Dinge fragt. Ich bin freundlich, werfe aber keine Wattebällchen – das brächte Sie nicht weiter.

Die Mehrzahl der Führungskräfte hängt zwischen Stühlen: die Ansprüche der eigenen Vorgesetzten auf der einen Seite und die der Mitarbeitenden auf der anderen. Sie selber befinden sich zwischen Aufgaben Ihrer zu verantwortenden fachlichen Disziplin, der Verwaltung und Verteidigung der Ihnen anvertrauten Ressourcen und der Führungspersönlichkeit, die Sie sein sollen oder sein wollen. Eigentlich möchten Sie einfach nur einen sehr guten Job machen. Sie möchten weiter kommen und neben den Unternehmenszielen auch Ihre persönlichen Ziele erreichen. Richtig so – finde ich gut.

Da sind dann die unangenehmen Seiten des Chefseins doch ein wenig störend. Falls Sie die Tendenz haben, diese ignorieren oder in "Augen zu und durch" Manier erledigen zu wollen: tun Sie’s nicht.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: es gibt kaum bessere Gelegenheiten, persönlich zu wachsen und so die Voraussetzungen für persönliche Zielerreichung zu schaffen, als unangenehme Situationen zu meistern. Mit Respekt und Wertschätzung für die daran Beteiligten und ohne Angst vor den Entscheidungen, die zu fällen sind. Wenn Sie diesbezüglich Strategien suchen, lassen Sie sich gerne von mir mit meinen Erfahrungen als langjährige Führungskraft und mit meinen Kompetenzen als mehrfach qualifizierter Berater unterstützen.

Ich habe die Schule beendet, ohne so wirklich zu wissen, was ich machen möchte. Naturwissenschaftlich interessiert, wollte ich ursprünglich Pharmazie studieren. Mein Notendurchschnitt war nicht gut genug, um den Numerus Clausus zu packen und so begann ich zunächst eine schulische Ausbildung. Diese wiederum hat mich gelangweilt und so wollte ich über den Beginn des Chemiestudiums den Quereinstieg in die Pharmazie probieren. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir das Chemie-Studium so viel Spaß machen würde, dass ich dabei geblieben bin und die Pharmazie in den Wind geschossen habe.

Über Studium und Diplomarbeit bin ich bis zur Promotion gegangen, auch wenn es wahrlich nicht immer ein Zuckerschlecken war.

Aber dann kam eine echt große Hürde: Was mache ich denn nun nach dem Studium? Hochqualifiziert und spezialisiert stand ich da und niemand kam. Stellengesuche, „irgendetwas mit …“, Bewerbungen. Es war ein mühseliges Geschäft – zumal ich immer noch nicht genau wusste, was ich mit dem Studium will. Weder in Schule noch im Studium war der Beruf oder die einkommens-orientierte Anwendung meines Wissens ein großes Thema. Der Zweck lag einzig im Tun, also im Schulbesuch beziehungsweise im Studium. Es ist mir gelungen, einen ersten und gleich sehr wunderbaren Job zu finden. Selbstverständlich ist das nicht.

Heute aus der Distanz betrachtet und mit der Erfahrung aus zahlreichen Gesprächen mit Bewerbern, sind es wiederkehrende Themen, denen auch die heutigen Absolventen beim Start in den ersten Job gegenüber stehen. Und zusätzlich der ein oder andere Fehler, der sich leicht beheben lässt. Tatsächlich kann ich sagen, dass es sehr, sehr selten die Person ist, die für eine Stelle abgelehnt wird. Mit meinem Wissen berate ich Sie gerne in Ihren Überlegungen und in Ihrer Strategie, damit Ihnen der Start in den Beruf gelingt.

Allen Gleichstellungsbemühungen und bisher erreichten Fortschritten zum Trotz, ist der Karriereweg der weiblichen Führungskräfte oft steiniger als der ihrer männlichen Kollegen. Das lässt sich zurzeit nicht wegdiskutieren und auch nicht wegregulieren.

Aber: Es lässt sich strategisch angehen.

Aus meiner Sicht liegen die Ursachen nicht nur in der aktuell überwiegend von männlichen Regeln dominierten Berufswelt, sondern durchaus auch in der ein oder anderen „typisch weiblichen" Verhaltensweise.

In meiner Beratung für weibliche Führungskräfte schauen wir uns beide Seiten an. Weil beide ihre Vor- und Nachteile haben. Sind Sie sich der Unterschiede bewusst, können Sie anschließend Ihre Handlungsstrategien besser ausrichten. So kommen Sie vom scheinbar zufälligen Ereignis dazu, selbst gestalten zu können, was in Ihrem Wirkungsbereich liegt. Ein wahrlich gutes Gefühl!

Reißen Sie Ihren gläsernen Himmel ein oder gehen Sie drumherum und schauen Sie von oben drauf.

Mit den Leistungen unter der eingetragenen Marke Mut Manufaktur® stehe Ihnen beratend für Ihre Strategien zur Seite:

  • Einzelberatung Führungskräfte: Strategien für die unangenehmen Seiten des Chefsein
  • Einzelberatung Naturwissenschaftler: Erfolgreich in den Beruf starten
  • Einzelberatung weibliche Führungskräfte: auf die gläserne Decke von oben schauen

Die Beratung umfasst typischerweise 3-8 Stunden Einzelberatung mit zeitlichen Abständen zwischen den Terminen. Je nach Thema betragen die Abstände 1 bis 4 Wochen. Zwischen den Beratungsterminen haben Sie jeweils Aufgaben oder Übungen zu erledigen.

Die Beratung kann stattfinden per Telefon, Online-Meeting (z. B. Skype) oder im persönlichen Gespräch im Wormser Wasserturm. Bei persönlichen Terminen an anderen Orten können zusätzliche Kosten für Fahrten und Spesen entstehen.